Ist das was für mich? brauch ich das?

Welche Menschen kommen zu mir?

Grundsätzlich  kann für jeden von uns einmal eine Zeit im Leben kommen, wo er alleine nicht mehr weiter kann und Hilfe von Außen braucht. Woher er diese Hilfe in Anspruch nimmt, ist individuell sehr verschieden und hängt ab von der Ursache, der Erfahrung und der persönlichen Art mit Krisen umzugehen.

Ich habe in meinem bisherigen Leben die Erfahrung gemacht, dass eine Lebenskrise aus unglaublich vielen Ereignissen entstehen kann, ob durch Tod, Trennung oder Scheidung, durch eine schlimme lebensbedrohliche oder unheilbare Krankheit, durch chronische Schmerzen, durch die plötzliche Pflegebedürftigkeit eines Angehörigen oder durch veränderte Lebenssituationen wie die Elternschaft oder der Auszug der Kinder. Aber auch einfach eine neue Lebensphase mit all ihren Facetten wie z.B. die Pubertät, die Wechseljahre oder die Rente, all das kann uns für eine bestimmte Zeit aus der gewohnten Bahn werfen und dies kann jedem passieren.

Dazu kommen Erkrankungen wie chronische Ängste, Zwängen, Panikstörungen oder Phobien. Viele von Ihnen scheuen sich davor zum Arzt zu gehen, obwohl er ihnen helfen könnte. Auch eine begleitende Psychotherapie kann hier hilfreich sein um zu verstehen, woher die Beschwerden kommen und zu lernen, wie man damit umgehen kann.

Depressive Erkrankungen, psychosomatische Erkrankungen, Burn out sowie alle anderen Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Demenz, Multiple Sklerose, Epilepsie, Rheuma, Fibromyalgie, Rückenschmerzen, Asthma bronchiale, Neurodermitis, Migräne, Kopfschmerzen usw. können im Verlauf aufgrund ihrer Beeinträchtigungen zu psychischen Störungen führen. Begleitend zur ärztlichen Behandlung kann hier eine Psychotherapie in der Verarbeitung und Bewältigung unterstütztend und hilfreich sein.

Nicht zu vergessen sind auch unsere jüngeren Menschen, welche durch Schulprobleme, Leistungsdruck, ADHS oder Mobbing innerhalb der Schule und den sozialen Netzwerken großen und nicht zu unterschätzenden Belastungen ausgesetzt sind.

 

Viele Menschen scheuen sich davor zu einem qualifizierten Therapeuten zu gehen, immer noch wird aufgrund von Scham, Angst oder falsch verstandenem Stolz nicht offen darüber gesprochen.

Wir alle haben nur dieses eine Leben, nutzen Sie jede Chance auf Hilfe und Unterstützung. Für mich ist dieses eine Form von Stärke und Verantwortung für das eigene Leben.