Diese Therapieform ist geprägt u.a. durch Nathan Ackermann oder Virgina Satir und geht davon aus, das psychische Erkrankungen Ausdruck gestörter Beziehungsprozesse sind.
In der systemischen Therapie werden Krankheit oder Beschwerden nicht als isoliertes Problem eines Einzelnen betrachtet. Die Diagnostik dient vielmehr dazu, die Wechselwirkungen, Kommunikationsmuster und Beziehungen innerhalb des sozialen Umfelds zu erkunden.
Deshalb beschäftigt man sich z.B. mit Fragen:
Dabei ist es wichtig, jedem einzelnen Mitglied eines Systems völlig wertneutral zu begegnen und zu verstehen, dass jeder Mensch seine eigene Realität und Wahrheit in sich trägt.
Auch liegt der Fokus der systemischen Therapie auf dem, was in der Vergangenheit bereits funktioniert hat und auf den Zielen die der Mensch erreichen möchte, anstatt tief in der Problemtrance zu verharren.