Auch meine Lebensgeschichte ist geprägt durch mehrmalige Richtungswechsel und einige Höhen und Tiefen, so dass ich
schon lange vor der Arbeit als Heilpraktikerin am eigenen Leib gespürt habe, dass der Blick auf ein isoliertes Symptom - sei es körperlicher oder seelischer Natur - oft zu kurz greift. Der Mensch existiert nicht im luftleeren Raum. Wir alle sind eingebunden in Netze aus Beziehungen, familiären Prägungen, beruflichen Anforderungen und gesellschaftlichen Erwartungen.
Symptome sind für mich keine Feinde, die man rücksichtlos bekämpfen muss. Sie sind vielmehr wertvolle Wegweiser. Sie zeigen uns, wo das Gesamtsystem aus dem Gleichgewicht geraten ist und wo Veränderung gelebt werden will.
Durch meine persönliche und ereignisreiche Lebensgeschichte in Kombination mit meiner Arbeit als Heilpraktikerin für den Bereich der Psychotherapie verbinde ich dieses Wissen, um körperliche Prozesse mit der tiefenpsychologischen und kommunikativen Ebene der Systemik.
Das systemische Denken ist weit mehr als eine Methode oder ein therapeutisches Werkzeug, für mich ist es eine innere Haltung, eine Lebenseinstellung und damit aus meinem Leben auch nicht mehr wegzudenken.